Bio

Dirigent Paul J. Roßmann mit Baton
Paul J. Roßmann lächelt einen Taktstock haltend in die Kamera
Foto: Clara Evens, claraevens.com

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Paul Johannes Roßmann erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren. Nach dem Abitur schloss er zunächst ein Chemiestudium ab, woraufhin er sich wieder der Musik widmete.

Nach einem Studium der Kirchenmusik an der UdK Berlin u. a. bei Kai-Uwe Jirka (Chordirigieren) und Harry Curtis (Orchesterdirigieren) erwarb er seinen Masterabschluss Dirigieren an der HfM Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Justin Doyle mit Bestnote.

Als Chordirigent sammelte er Erfahrungen u. a. mit der Singakademie zu Berlin, dem Staats- und Domchor Berlin und dem RIAS Kammerchor; sowie als Gründer und künstlerischer Leiter des Schillerchors. In Meisterkursen lernte er von Jörg-Peter Weigle, Stefan Parkman und Frank Markowitsch.

Als Orchesterdirigent erweiterte Paul J. Roßmann sein sinfonisches Repertoire in einer Assistenz bei den Otto-Sinfonikern. Konzerterfahrung sammelte er mit dem Orchester der UdK, dem Preußischen Kammerorchester sowie mit dem Prometheus Ensemble Berlin. 2023 trat Paul Roßmann mit einem Gastdirigat von Pjotr Tschaikowskis 5. Sinfonie seine Assistenz beim BJSO an.

Als Korrepetitor betätigte er sich u. a. für Vokalhelden, das Chorprogramm der Berliner Philharmoniker und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, wo er die Europapremiere der ersten namibischen Oper Chief Hijangua musikalisch begleitete.

Paul Johannes Roßmanns besonderes Interesse gilt dem Oratorium, weshalb er seit ihrer Gründung im Jahr 2019 künstlerischer Leiter der Berliner Oratorientruppe ist. Mit diesem Orchester gab er 2023 sein Debüt als Operndirigent mit einer Inszenierung von W. A. Mozarts La Betulia liberata unter der Regie von José Cortés.